Echinocereen

  • Das ist nicht pauschal zu beantworten, generell nicht für EC-Propfungen. Die Schwierigkeiten sind am Ehesten in deren Weichfleischigkeit begründet. Manche Kopfpfropfungen tun Ewigkeiten gar nichts, um dann irgendwann endlich ein bisschen zu wachsen, andere machen schnell (innerhalb von zwei, drei Wochen) Freude, wie Trichocereus & Echinopsis für gewöhnlich auch. Areolen brauchen häufig sehr lange, bis sie durchtreiben und überschlagen sich dann meist auch nicht. Ich habe das Gefühl, als hätten EC-Areolenpfropfungen etwas öfter schwärzliche Verfärbungen, alles nur auf jusbertii-Unterlagen bezogen. Auf reichenbachii habe ich erst zwei Mal gepfropft. Reichenbachii als Unterlage hat dann sehr schnell und mehrfach gekindelt. Auf dem Bild siehst Du eine Areolenpfropfung, die nach 4 Tagen gleich 3-fach gekindelt hat - die reichenbachii-Unterlage wohlgemerkt.



    Ansonsten hab ich heute mal ein paar Areolenpfropfungen für ein Shooting zusammengetragen, hintere Reihe 4 & 5 Jahre alt, inzwischen blühfähig, vordere Reihe exakt 3 Wochen alt, die beiden rechts sind Kopf und Umkehrung, der Kopf hat nach 2 Wochen bereits neue Scheiteldornen, die Umkehrung und die Areolen halten lieber noch ein Schläfchen.



    Außerden noch, off-topic, die E. dasyacamthus F2. Auf meinen Etis steht das selbe wie bei Dir, die Krezungspartner habe ich mir dann wohl aus Michis Shop abgeschrieben. Sehr unterschiedliches Erscheinungsbild - hoffentlich kommt dieses Jahr noch die Erstblüte. 8er Topf.



    Ich schick' Dir morgen mal zwei leckere Steckies und zwei jusbertii, dann kannst Du Dir aussuchen, ob Du pfropfen probieren magst oder doch lieber bewurzelst...


    :cwm71:

  • letztes Jahr habe ich ein ECC-Kindel zerschnitten und die Teilstücken auf Trichos und Echinopsen gesetzt. Die Stücken hatten so etwa 3 Rippen mit jeweils 2 bis 3 Areolen. Es ist fast alles angewachsen und hat ausgetrieben. Eine Knospe hat sich auch schon gebildet. So ein Teilstück könnte man sicher auch einer Mutterplanze entnehmen, ohne sie komplett zu zerlegen.


    Viele Grüße


    Gerd