Beiträge von Andreas75

    Oh Mann, so macht das doch keinen Spaß!

    Auf die Art findet die Hobby- Sparte sicher nicht viele Anhänger, von Neu- Mitgliedern ganz zu schweigen. Wer so hohe Ansprüche hat und Anforderungen stellt, wie die Sache in dem speziellen Bereich ausschließlich zu laufen hat und Unterwerfung darunter voraussetzt, für den sollte es kein Problem sein, ebenso elegant, lächelnd und bereitwillig liefern zu können wie er fordert.

    Und dieses Problem besteht ja wie ich sehe, bei weitem nicht nur bei mir, und nicht erst seit wenigen Wochen.

    So, auch wenn sie sich nicht öffnete- die erste Frucht war dann doch trocken und hatte entwickelte Samen inne.


    Und zwar von der Kreuzung Echinopsis 'Hana Lei' × HwH 'Andenken an Rudolf Herzog', Kreuzbestäubung.

    Die Frucht an der HWH ist noch saftig und fest (und um einiges dicker), die wird wohl erst im kommenden Frühling weiter reifen. Die Frucht an der 'Hana Lei' konnte ich nun aber ernten, und 88 gute Samen entnehmen.


    Hätte jemand anteiliges Interesse :)?


    Grüße,

    Andreas

    Welche Verwandtschaftsbeziehungen verleiten einen denn dazu, Noto auf Lobivia zu probieren?!

    Dann würde ich doch lieber gleich noto- intern einsteigen und uebelmannianus x zum Beispiel rutilans (oder roseoluteus) versuchen. Oder überhaupt erstmal durch Kreuzungen rechtfertigen, dass alle klassischen Noto-, Brasili- und Eriocacteen zu Parodia gestellt wurden. Das wäre in der Tat überhaupt mal ein lohnendes Betätigungsfeld, finde ich.


    Dennoch netter Versuch :)!


    Grüße,
    Andreas

    Hallo zusammen,


    Ich bin in letzter Zeit nur noch so selten hier, weil ich nach spätestens einer Woche wieder nicht ins Forum komme, und Windows mir ständig einen vom Pferd erzählen will, dass die Verbindung nicht sicher ist, und der Forenserver hier nicht beweisen konnte, dass er "hybridenforum.de" ist...


    Das geht mir irgendwie sehr auf den Senkel, und ich hätte gerne gefragt, ob das am gerüchteweise streckenweise grottigen Windows 10 liegt, das wohl gerne mal zickt, wo es eigentlich nichts zu zicken gibt, oder ob mit dem Sicherheitszertifikat hier eventuell wirklich was nur semi- optimal wäre.


    Beste Grüße und vielen Dank,

    Andreas

    Hallo und ein recht frohes Fest Euch allen :D!


    Heute habe ich einmal eine interessierte Frage bezüglich genannten Themas.


    Als ich noch reiner Pfleger botanischer Kakteen war, habe ich immer alles pikiert, was da so auflief. Egal wie groß, wurde alles in Reih und Glied auf Abstand gesetzt, fertig. Ausgelesen hat da nur die Natur.

    Nun habe ich aber vor allem bei facebook, wo ich in einer internationalen Hybridenfreund- Gruppe bin gesehen, dass die meisten, die was von ihren Aussaaten posten, ihr Saatgefäß nehmen und da nur die kleinsten/ mickrigsten/ zurück gebliebensten Sämlinge rausschmeißen und nur die kräftigsten, und dies erstmal weiterhin im Saatbehältnis, stehen lassen.


    Wie ist das bei Euch, bzw. in Hybridenkreisen allgemein, so Brauch?
    Pikiert ihr wie ein "Artenpfleger" alles, was da so kommt, wie "normal" in Reih und Glied? Oder lasst ihr auch erstmal in der Saatschale und schmeißt nur immer fortlaufend die langsamwüchsigsten/ komischsten raus, bis die Überlebenden nach einem oder zwei Jahren dann in eigene Töpfe oder Mulititopfplatten kommen?


    Von meiner Intention her hätte ich meine ersten Hybridenaussaaten nun zwar normal pikiert, Reih- und Glied- Methode, entsprechend meines Selektionszieles bei dieser Kreuzung aber im Zuge dessen nur die paar bis dato größten/ starkwüchsigsten behalten, und den minder wüchsigen Rest dann eben in die Tonne.

    Vorteil beim in der Saatschale lassen und immer nur die schwächsten/ langsamsten rauswerfen wäre ja, dass die stehen bleibenden Sämlinge in der Wurzel ungestört bleiben und so nahtlos durchwachsen können.

    Kann jeder machen wie er will, weiß ich, mich würden aber eventuelle hybridenzüchter- spezifische Vorgehensweisen interessien :)!


    Danke und Grüße,

    Andreas

    Hallihallo :)!


    Zitat

    Ich habe gehört, das man Echinopsis erst im Frühjahr mit den ersten Knospenansätzen gießen sollte.

    Wie haltet ihr das ?


    Ich gieße grundsätzlich alles mit dem Ausräumen das erste Mal, egal welche Gattung. Das ist je nach Witterung Mitte bis Ende April der Fall. Allerdings bin ich Freilandpfleger. Im Gewächshaus mag das auch ab März in Ordnung sein.


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    Ich wollte dieses Jahr mal Wuxal super zum Düngen nehmen, mischt ihr euren Dünger noch mit anderen Düngern ?

    Was nehmt ihr sonst noch für Dünger ?


    Ich habe den Kakteendünger von Compo. Den mische ich ins erste Gießwasser des Jahres. Ansonsten dünge ich nicht weiter, außer zum Herbst hin einen MPK- Dünger, was ich letztes Jahr erstmals überhaupt gemacht habe, und daher sehr auf die Blühergebnisse 2021 gespannt bin. Ich kann auch so über Blüten nicht klagen, aber mal schauen...


    Zitat

    Wie fange ich im Frühjahr an zu gießen ?

    Ich wollte ca. ende März anfangen, leicht zu gießen. Vorher noch sprühen. Ist das richtig ?


    Wenn die Feuchtigkeit zügig verdunsten kann, ist ein Sprühen in Ordnung. Ansonsten kann man aber auch einfach mit feinem Gießkannen- oder Schlauchstrahl den Winterstaub abspülen und so auch die erste Wassergabe erledigen.


    PS: Ich tauche die Pflanzen übrigens bei den ersten beiden Wässerungen. Eimer Wasser, da den Dünger nach Vorschrift rein, und dann immer rein mit den Pflanzen, und danach auch noch einmal tauchen, um das Substrat einmal so richtig durchzufeuchten. Ich habe, gemäß den Pflanzen, auch humose Anteile im Substrat, und die feuchten mit Tauchen besser durch als mit der Wässerung von oben. Später im Jahr reicht es dann (für mich) von oben zu wässern.

    Auch bei Gewächshauspflanzen, die per Anstauung gewässert werden, ist es nicht verkehrt wenn man ab und an mal von oben wässert. Sonst reichern sich die Salze in der oberen Substratschicht an, dem natürlichen Wasserfluss durch Verdunstung folgend. Mit gelegentlichem Wässern von oben werden die wieder in die Tiefe gewaschen.


    Zitat

    Wenn ich das erste Mal gegossen habe, erscheinen dann erste Knospenansätze ?


    Da Du im Gewächshaus pflegst, kann ich das nicht sagen. Bei meinen Freilandpflanzen geht die Knosperei meistens Anfang bis Mitte Mai los. Oder es entwickeln sich späte Knospen des Vorjahrs weiter, die dann recht früh erblühen.


    Zitat

    Und wenn die dann da sind ( Knospenansätze ) dann erst weiter gießen ?

    Und wenn keine Knospenansätze da sind, trotzdem anfangen mit gießen ?


    Auch weitergießen, wenn keine Knospe da sind. Es können ja bis in den Spätsommer welche kommen. Wobei ich hier von Echinopsis- Hybriden rede. Zu Tricho- und Lobiviahybriden müssten dann darin erfahrenere Leute was sagen.

    Ich für meinen Teil habe vor x Jahren einmal nach Mondkalender ausgesät, und die kleinwüchsigen Arten dabei einfach als "Blütenpflanze/ Blume" genommen. Mein Substrat und meine Bedingungen waren seinerzeit immer gleich, und ich kann sagen, dass die Saat mit auch einigen spezielleren Arten so gut keimte wie kein Versuch vorher mit denselben Arten (Geohintonia, Strombocactus, Lophophora, Aztekium). Die Sämlinge waren auch vitaler als die vorigen. Danach säte ich platzbedingt viele Jahre nicht mehr aus, kann also nur auf die eine Erfahrung zurück greifen, aber die war bemerkenswert.

    Muss am Vornamen liegen- ich möchte auch stimmige Gesamtpakete kreieren, nicht nur 1a Blüten, sondern auch schöne Bedornungen in Farbe wie Form, welche von der Blüte dann stilvoll abgerundet werden, bzw. vielleicht auch mal recht neue Aspekte ergeben :D!

    Ah, ok, wusste ich ja nicht- da können wir uns ja die Hand geben, bin nämlich leider auch leichter Asperger.

    Und missverstehe schon mal was- wie ich es für Desinteresse halte, wenn zig Cracks auf einem Haufen auch nach Tagen keinen Ton sagen. Oder fühle mich gar persönlich missachtet, weil ich so viel frage. Obwohl das sicher nicht die Spur so gemeint ist.

    Dennoch finde ich es einen feinen Zug, wenn egal wer nicht einfach so stehen gelassen wird, sondern zumindest wenige Leute sagen "Nein, nicht damit gearbeitet!" Dann kann man immerhin abschätzen, dass das eher wohl noch niemand versucht hat. Bzw. nichts erwähnenswertes herauskam- wobei man natürlich auch einkalkulieren müsste, dass das Merkmal womöglicherst in der F2 wieder auftaucht.


    Wobei aber wohl nur der normalrippige Teil gut ausgebildet blüht, während die seltenen Blüten aus der mutierten Form wohl nur verkrüppelt/ fehlgebildet sein sollen. Das liest man jedenfalls so, wenn man zur Form mal etwas recherchiert.

    Meine Güte nochmal, was ist denn los hier? Ich finde sie auch hübsch, habe aber Gründe dagegen- so wie ein Pro darf man doch sicher auch ein Contra sagen, oder nicht?
    Bevor gar keine Antwort kommt, gebe ich lieber "Negativ"- Feedback- ich für meinen Teil finde es nämlich recht unersprießlich was zu fragen, und dann ellenlang gar nichts zu hören. Ich habe selbst abschlägiges Feedback lieber als gar keines, weil man sich da nicht gar so stehen gelassen vorkommt. Sorry, ich werde es mir künftig verkneifen.

    Anderweits kann man manchmal lesen, es wäre schlicht eine Mutante von E. multiplex.


    Kreuzen würde ich persönlich damit eher nicht, da die Filzbrücken zwar sehr interessant sind, aber andererseits auch ein relativ, fast schon schabbelig zu nennendes Bild bieten, wenn die Pflanze stellenweise zurückmutiert, bzw. stellenweise oder zur Hälfte normale Rippen ausbildet. Außerdem blüht sie wirklich sehr sparsam- gehört meiner Meinung nach eher in die Ecke "Kuriosum", genau wie Trichocereus bridgesii "Monstruosa" und dergleichen.