Beiträge von Pieks

    Schön wäre es auch Unterlagen zu haben um die kleinen gleich zu pfropfen...

    Das ist ein super Stichpunkt, Heinz - hoffentlich geht der jetzt hier im Smalltalk nicht unter:

    Alle jusbertii, die in Regensburg bepfropft werden sollen, unbedingt im Trieb halten! Die Dinger bekommen anhand der Tageslänge und der sinkenden Nachttemperaturen den nahenden Winter mit. Also wenigstens ins Gewächshaus bringen (bei mir stehen die noch bis morgen auf der Terrasse), ins Wohnzimmer holen oder idealerweise in die Anzuchtstation bringen. Dann wäxt in Regensbach auch alles an.

    :cwm71:

    Ach Quatsch, der Heinz doch nicht. Der ist grundsolide und trinkt nur lauwarme Fruchtmilch, links- UND rechtsdrehende. Wobei, ich glaube, ein Bier hat er auch schonmal getrunken. 2015 war das glaub ich. Aber das zählt ja auch als Grundnahrungsmittel. :cwm53:

    ...Die Rolf Authenrieth würde mich auch reizen...

    Da schau an, er lebt!


    Weil Du den öffentlichen Weg gewählt hast, bleibe ich auf ihm: was schwebt Dir vor? Da es noch eine Nachfrage gibt, entscheide ich mich klar für die höhere Spende.


    Gruß Tim

    Das schöne ist das Experimentieren...

    Absolut. Und mach' Dir keine Sorgen, wenn Du weder Thai-Curry noch DVDs hast. Gute amerikanische Musik-CDs aus den 60ern und 70ern gehen selbstverständlich ebenso (allerdings keine Raubkopien :() und für thailändische Lobivien funktioniert auch Glutamat. Für europäische Chamaecereen tut's Vanillezucker wunderbar, für türkische Echninopsen braucht's dann schon Kümmel =O, Selleriesalz und fränkische Chinagewürz-Zubereitung geht vor allem für Trichos. Absolut universell ist Pommes-Gewürzsalz, das geht immer. Und am besten geht es ohnehin, wenn man es nicht zu ernst nimmt und Spasss dran hat, wie Du schon sagtest...


    Liebe Grüße!

    :cool:


    Oweh Christian... Wenn nicht ein Berliner Kakteenfreund vor ein paar Wochen meine Kellermannii-Vermehrungsstümpfe durchgeerntet hätte, könnte ich aushelfen, so bleibt nur das nächste Jahr... Aber als Anreiz:


    Ein 8mm-Kindel der Sunny, gepfropft ein paar Tage vor Regensburg letztes Jahr:


    Montag nach Regensburg: die Verwachsung ist bereits sichtbar:



    Sechzehn! Tage Kunstlichtbrut später:



    Bilder von vor ein paar Minuten:



    Ich bin bekennender Fan von der P. kellermannii, wenn sie auch gewisse Nachteile mit sich bringt, wie spathulata, aquosa, die meisten Selenicereen, Hylocereus oder Myrtillocereus aber auch: im Winter bitte immer eine Extrawurst braten (Überwinterung im GWH ist nicht angeraten und bitte niemals ganz austrocknen), legt nur bei deutlich warmen Wetterlagen richtig los und im Sommer spätestens alle 5 Minuten Wasser geben... OK, so schlimm ist es nicht, aber Austrocknung ist schnell ein Thema, gemessen an der eigenen Substanz aber auch kein großes Wunder. Wie man sehen kann, schiebt sie vernünftig (inzwischen sogar fünf neue Rippeneinschiebungen), bringt bald nach der Pfropfung eine akzeptable, der adulten Bedornung schon recht ähnliche Bedornung hervor und man bekommt Knospen auch ohne vorhergehende Ruhepause. Den Umzug vom Kunstlicht ins Gewächshaus hat das Gespann ebenfalls klaglos ertragen. Und anders als andere Peireskiopsis-Arten kindeln die Pröpflinge nicht von der ersten Sekunde an wie Blumenkohl und bedingt durch ihre größere Dicke wächst die Unterlage auch nicht so tief in den Pfröpfling ein wie bei anderen Peireskiopsen. Wenn sie jetzt noch die Blütenfarbe unverändert lässt, ist sie schon eine super Unterlage. Ach so, der Lolli steht im 7x7cm Topf - am besten mit größeren Töpfen "flankieren". Und düngen nicht vergessen... ;)


    Liebe Grüße,

    Tim

    :cool:

    Na sowas.


    Ich mache es auch so, allerdings nehme ich die Samen nach ein paar Sekunden wieder vom Küchenpapier und lege sie auf eine Schreibmaschinenseite, so, dass sich die Samen nicht berühren. Ist nach der Trocknung leichter abzulösen als sie aus dem Küchenpapier herauszupopeln.



    Noch ein Unterschied: Rotbuche.

    :cool:

    Moin,

    das ist bestimmt kein Nonsens, dazu war Herr Kornely viel zu versiert. Aber seine Ausführungen betreffen sehr wahrscheinlich die Trichocereus-Hybride 'Papagei'. Er ging vermutlich davon aus, dass die "Segmentierungen" der Rippen eine Verwandschaft zu Trichocereus thelegonus anschaulicht.


    Hier ein Bild von Trichocereus.net, an dem man das vielleicht besser versteht. Etwas Ähnliches findest Du bei der 'Theleflora'. Warum die 'Papagei' andererseits so kurze Dornen hat, bleibt mehr oder weniger Spekulation. Die Eltern der gleichnamigen Hildewintera-Hybride sind mir nicht bekannt, bei ihrer nadeligen Bedornung sehe ich aber, wie so oft, eine Tr. vasquezii-Beteiligung, ist jedoch auch nur ein halblauter Gedanke meinerseits.


    :cwm71:

    Ich würde das gerne so machen wie Wessner...

    Ich hätte auch gerne bedruckbare Etiketten. Besonders schön finde ich die laminierte Version von Walter, auch die Schilders von Markus und Michi sind sehr ansprechend. Aber irgendetwas ist ja immer. Bei Walter finde ich schade, dass das Produkt so dünn und damit verhältnismäßig instabil ist, bei den gedruckten Etiketten von der Rolle oder vom Bogen stört mich immer der gezahnte Rand von der Perforation. Und besonders beknackt finde ich, wenn man mal nach ein paar Jahren so ein Eti aus dem Topf gezogen hat und es beim wieder 'reinstecken in tausend Krümel zerknarzt. *grml* Ich habe irgendwo im FP mal von jemandem gelesen, dass er sich eine kleine Laser-Gravurmaschine chinesischer Bauart besorgt hat und seine Etis jetzt damit "bedruckt". Ich überlege das auch, vor allem in Kombination mit aus Alu-Jalusien geschnittenen Etiketten, wie ich sie schon von Axel gesehen habe (allerdings nur mit Dymo-Band beklebt). Das wäre dann schick, präzise und vielleicht einigermaßen dauerhaft.

    Rainer, auf Deinem Etikett steht sicher HWH, wenn es die Pflanze ist, die Du von mir hast. Die Papagei war ein von Haage aufgezogener Sämling vermutlich einer Butterfley-Kreuzung, den sie Anfang der 2010er Jahre vermehrt haben. Ich hatte den Vermehrungsstumpf von einem AG-Mitglied.

    Soviel Zeolith, wie in deren Premium-Substrat enthalten ist, kannst Du das ruhig mit deren Bims mischen. Dann hast Du zwei bis drei Fliegen mit einer Klappe: einen aureichenden Zeolith-Anteil (5-10% sind völlig ok) und gleichzeit etwas gröberes Substrat, das sich auch noch für kleinere Pflanzen gut eignet. Und gleich zwei BigBags und damit doppelt so lange Vorrat. (Bist Du in der Massenproduktion angekommen oder rauchst Du dat Zeuch heimlich??)


    Grüße, Nordmann!

    :cool: