Beiträge von Michael.K

    Ganz lieben Dank für die Glückwünsche!
    Wir feiern ja nicht groß- solange es kein "Runder" ist, und ab einem bestimmten Alter ist man um jedes weitere Jahr nicht wirklich erbaut :saint:- Hauptsache man läuft rund und es fehlt nichts schlimmeres. Aber außer meiner Hüft-Arthrose, die ich seid 2 Jahren super im Griff habe, kann ich nicht jammern. Geplant ist die Verkleinerung des Betriebes noch vor dem Runden Geburtstag um ca. 1/2 und eine Umstrukturierung generell. Dafür wird das große Gewächshaus (23x12m) entfernt und durch eine Halle ersetzt, die wir für Oldtimer, Motorräder, Boote oder dgl. vermieten wollen. Hierfür gebe ich im Frühjahr einen nicht zu kleinen Teil meiner privaten Mutterpflanzen ab von allen (un-)möglichen Gattungen. Hybriden sind da aber keine dabei, die werden immer zur Blüte ausgemustert, was natürlich schwerer fällt als bei den "Normalos"...

    definitiv KEIN Pilz- ich vermute eher- wie schon erwähnt, auf eine Phototoxische Reaktion durch Unverträglichkeit durch Spritzmittelbehandlung. 2. Vermutung, welche ebenfalls recht häufig ist- und NICHT behandelbar ist, ist eine Infektion durch Bakterien, welche ebenfalls diese typische Schadbilder zeigt, bedingt durch die Tatsache, dass die Unterlagen fortlaufend geschnitten werden und durch unsachgemäße Hygiene weit verbreitet ist. Sie führt aber so gut wie nie zum absterben der Pflanzen, sondern erscheint meist erst bei schlechten/zu Stress führenden Kulturbedingungen und verschwinden in der Regel bei Änderung der Bedingungen.

    so ziemlich alle Akersia-Hybriden legen nochmal ordentlich zu, auch wenn sie schon seid Wochen kein Wasser mehr bekommen haben, wie die "Pink Velvet" 30.Okt. 2025


    oder die Geschwisterpflanze der "Pink Velvet" MK2003-01/09, beide enstanden aus
    (Akersia roseifl. x Echinopsis) x Tricho. "Pluto" (wie Himbeere)


    auch eine Haageocereus-Hybride, absoluter Dauerblüher zeigt nochmal ordentlich Farbe
    (H.australis x Trichocereus ("Rosa California" x "Trares") MK2003-18/01


    auch die Espostoa-Hybride aus eigener Zucht zeigt fortlaufend noch Blüten (Kahler Hybride x Trichocereus best Mix)

    wächst hängend- wäre super interessant ihn mit Hilde zu kreuzen, dann gäbe es schon in den 1. Generationen Großblütige Formen, die hängend und nicht so schrecklich gaggelig wachsen wie mit den anderen, ich denke nur an so unmögliche Züchtungen wie z.B."Rosenbubi" & Co....

    ..krass, tut mir total leid, drecks Tumor- hört sich echt gruslig an- geb nicht auf, glaub an Dich, Deinen Körper, das hilft enorm! Kann mir das gar nicht vorstellen- hatte vor 2 Jahren elendige Schmerzen an der Hüfte, dachte, das wäre ein eingezwickter Ischias....ne, ist Arthrose vom "feinsten". Konnte fast nicht mehr laufen, schlafen, Qualen ohne Ende. Der "Fach"-Arzt hatte mir empfohlen IBU zu nehmen (bis mir die Niere und alle anderen Organe wohl verrecken...)- was ich natürlich NICHT gemacht habe. Meine Schwester (wohnt in der Schweiz), hat mir empfohlen MSM (Methylsulfonylmethan), Kollagen und Hagebuttenpulver ein zu nehmen. Ich war da SEHR skeptisch- ABER...nach wenigen Wochen war ich Schmerzfrei, und bin das bis heute. Zusätzlich nehm ich noch jeden Tag einen TL Braunhirse, mach mir in der Früh einen Shake aus den Mitteln.....und tut so gut, endlich wieder Schmerzfrei zu sein, schlafen können. Es gibt für alles Alternativen bzw. Mittel etwas zu unterstützen, aber wenn ich auf diesen "Fach"-Arzt gehört hätte, wären diverse Organe mittlerweile im A.....

    ganz toll geschrieben Walter, ich erkenne mich da in Teilen wieder-
    Ich habe bereits sehr(!) früh mit dem Rauchen angefangen, ich glaub ich war so um die 12- und hab das durchgezogen bis Anfang 20, hatte bis dahin so ziemlich alle Marken durch, zum Schluß aus Kostengründen selber gedreht, Vanelle Half Zware/Zware shag, Schwarzer Krauser....neben Kiffen:saint:
    Bei mir wars aber komplett anders- ich hatte eigentlich gerne geraucht- konnte aber irgendwann nicht mehr- es schmeckte einfach nicht mehr, selbst Lord Ultra waren mir zu "stark". Ich machte auch einen Test wegen Rauchunverträglichkeit und ließ mich gesundheitlich checken- alles topp- also MUSSTE ich aufhören. Seltsam, ist aber so...im Nachhinein- genau, dieser widerliche Gestank an den Fingern, den Klamotten, man wird sehr sensibel für Rauch, man bekommt endlich wieder Luft, kann Ausdauer machen- egal was. Viel Kopfsache...ab und zu ziehe ich mal kurz an ner Kippe, würd mir aber im Leben keine kaufen oder selber anzünden. Es ist weder ein Verlangen noch Zwang danach. Denke, ist Gott gewollt, dass das wohl nicht sein soll- bin da sehr dankbar, wenn ich beobachte, wie sich andere quälen auf zu hören. Soll es ja mit Abstand die Suchtmachendste Droge sein....wünsche allen, die dem unnützen Müll entfliehen wollen alles Gute!

    sehr anmutig, darf auch mal bischen Schlüpferfarben sein.... ^^hat mich spontan an die großblütige Schicks´"Gossamer" erinnert, nur etwas stärker geflammt. Würde ich auch behalten

    es gibt mehrere Formen von lamprochlorus. Ich hatte 3 verschiedene Typen, eine von den Hofers, die etwas höher wurde, aber trotzdem im Rahmen blieb. Blüte etwas größer, Dornen ebenfalls kuurz, was die Weiterzucht (anders als bei den candicans) erträglicher macht.


    das ist die Hofersche´Form, die ursprünglich aus San Pedro del Nortes stammt, Blüte 23x20cm



    hier noch einmal der kompakte Typ von Mesa Garden Einzelblüten bis 22cm breit



    ein 3.Typ den ich von Herrn Becker vor vielen Jahren bekam, Bl. 20x16cm

    ja, eine der blühwilligsten der kleinwüchsigen botanischen Arten. Er setzt zwar rel. spät an, dafür erstreckt sich die Blütezeit bis weit in den Herbst hinein. Für mich eine der wertvollsten Arten, ich hatte viel mit ihm gezüchtet.
    Ich hatte ihn vor vielen Jahren von Mesa Garden Samen ausgesät

    ...die Gräfin Cosel wurzelt bei mir wie blöde, ist super wüchsig und absolut Kulturwürdig, auch ohne Wurzelpülverchen- interessant wie unterschiedlich die Erfahrungen sind. Selbiges mit der "Sunny"- es wird immer propagiert wie schwer sie auf eigener Wurzel zu halten wäre, aber so ein massives Wurzelwerk wie diese Sorte finde ich nur bei wenigen anderen Lobivien-Hybriden ;)

    Lieber Herr Kellner!
    Ich pfropfe aus Prinzip keine Pflanzen für die Weiterkultur. Sie hatten mir spät im Herbst Material davon zukommen lassen, und ich musst sehen, dass ich sie Not-pfropfen konnte. Erwartungsgemäß fielen hier ca. 1/3 aus. Die ersten Sprosse konnte ich dann das Jahr darauf abnehmen, doch trotz Bewurzelungshormon war die Anwachsquote sehr bescheiden. Über Blüten lässt sich sicher streiten, aber ich denke, da gibt es insgesamt qualitativ bessere, nicht nur, was das Wachstum angeht. Meine eigenen Akersia-Hybr. (2.Generation!)sind alle kleinwüchsig und aufrecht wachsend, bzw. bilden kleine, überschaubare Gruppen und sind ungemein blühwillig. Es wäre schön einmal eine gelbe bzw. andersfarbige zu vermehren, die- wie meine anderen auch- Kulturwürdig ist. Diese hab ich leider noch nicht gefunden bzw. selber züchten können- eine Aufgabe, die mich noch reizt... beste Grüße zurück! und nix für ungut

    die Barbara Kellner halte ich generell für nicht sonderlich Kulturwürdig, sie bewurzelt sehr schlecht, wächst langsam, und über die Blüte lässt sich auch streiten. Das Ergebnis hier ist keine Überraschung. Ich habe sie aussortiert und werde sie nicht weiter vermehren, da gibt es Kulturwürdigere ;)

    ist eindeutig eine Echinopsis/Lobivia Hybride, kein Hauch von Akersia oder Hildewintera drinn. Der säulige Wuchs ist bei älteren Pflanzen typisch. Schau mal evtl. bei älteren Wessner-Kreuzungen nach, erinnert mich irgendwie an sowas....

    ganz liebe Grüße von mir und Helmut an Jörg, Moni und die allerliebste Tochter Lucia- wäre verdammt gerne mal wieder bei ihnen....genießt den Aufenthalt dort, Jörg ist verdammt fix was ausgefallene Pflanzen angeht, hatte lange Zeit bei Plapp gearbeitet, kenne ihn schon viele Jahr(zehnte)

    eine für mich aufregendsten Hybriden ist sicherlich die markante TH "Herkules" der Hofers aus Österreich. Sie ist extrem kurzdornig, massiv und blüht in mehreren Schüben mit mehrfarbigen, großen und ebenfalls massiven Blüten. Versuche, sie als Mutter zu verwenden scheiterten, da sich herausstellte, dass sie wohl massiv Sebstbestäubend ist. Sämtliche Nachkommen kamen der Mutter sehr gleich bzw. zeigten die Blüten angedeutete Rüschung. Der Körper immer sehr kurzdornig. So versuchte ich Züchtungen mit ihm als Vater, was sicher die bessere Entscheidung war. Die Nachkommen blühen bereits nach wenigen Jahren wie die hier vorgestellte, für mich bisher beste. Gekreuzt wurde "Liskes Feuerzauber" x "Herkules". Aussaat 2021, 1.Blüte dieses Jahr, Wurzelecht. Das Ziel, eine markant kurzdornige Pflanze mit schillernder Blüte zu erreichen wurde nicht erfüllt. Die Bedornung ist etwas feiner als bei der Mutter, dafür ist die Blüte für mich außerordentlich schön und Farbintensiver als die Mutter. Hier kommt die Qualität der "Herkules" sehr gut rüber und auch der Lachston. Für mich ein kleines weiteres Highlight dieses Jahr, evtl. werde ich sie vermehren, auch wenn der Markt fast schon überquillt mit diesen mittlerweile fast schon "nervigen" anderen, ähnlichen Sorten, die alle aus der "Wötora"-Zucht stammen und sich meist nur durch nette Namen unterscheiden...


    hier zum Vergleich noch einmal die Eltern;


    "Liskes Feuerzauber"



    "Herkules"

    letzte Woche blühte ein kleines Highlight aus meiner Zucht MK2015-04 (RL06-28/MK02 = (EH TS50 El Capitano x Yes) X Cantora gelb) x TH (Gräsers Erfolg x SB)- daraus entstand die wunderschöne "Barock Ruffles" MK2015-04/01. Das Geschwisterchen daraus MK2015-04/02 blühte diese Woche zum 1. x und stand bis dahin im Verkaufsbereich. Gut, dass sie noch nicht verkauft war. Die Blüte wird beobachtet, sie ist auffallend geflammt und gezackt. Wenn sie in Form und Farbe stabil bleibt kommt sie in die Vermehrung. Körper typisch Gräser-like, aber nicht so monströs.




    zum Vergleich die "Barock Ruffles"

    hab ich immer wieder- besonders bei den kleinen, langsam wachsenden Arten wie berchtii, bruchii, prochazkianum u.a.- führe es auf die Wetterlage zurück. Wenn gegossen wird und es drauf zu warm wird, explodieren sie dann gerne- keine Ahnung was sie damit bezwecken, aber kaputt gegangen ist mir deswegen noch keiner- also meist nur optisch ärgerlich

    Emails waren immer schon ein Problem. Ich würde- sofern möglich- generell selber dorthin fahren. Andi ist ausgesprochen Gastfreundlich und zuvorkommend, alles andere kann man vergessen. Wenn nicht selber, sollte man jemanden bitten seine Wunschpflanzen von dort mit zu bringen. Ich kenne das selber, schaffe hier auch komplett alleine, und es nimmt sich nicht viel von der Fläche zu Wessner. Ja, der Versand macht die mit Abstand meiste Arbeit, die niemand sieht- im Gegenteil. Ich bekam schon eine schlechte Googlebewertung, weil jemand "erst" eine Woche nach Zahlungseingang seine Sachen bekam. Man verliert gerade in dieser Sparte die Lust weil manche schlichtweg fern von jeder Realität in ihrer "Amazon-Welt" leben und es gewohnt sind binnen 24 Std. ihre Bestellungen zu erhalten. Damit Ihr einen Eindruck davon bekommt, wie es bei mir ab und zu ausschaut- und das sind Bestellungen, bei der niemand länger als 1 Woche warten muss- Nachteil- alles(!) andere, Arbeiten hier vor Ort bleiben liegen, weil auch hier niemanden zur Hand habe.
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    diese Menge mal 2 1/2 stand Ende September in den Gängen zum Versand....insgesamt über 160


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