Es ist fast Zeit, das Keimsystem wieder in Betrieb zu nehmen. Das Gerät besteht aus einer Holzbox mit den Abmessungen 70 x 34 x 30 cm. Der Innenraum ist mit wärmereflektierendem Material verkleidet, um die Lichtstrahlung optimal zu nutzen und die Wärme nach Schließen des Deckels besser abzuleiten. Als Lichtquelle dienen drei 60 cm lange und 18 W starke Kaltlicht-Neonröhren. Die Neonröhren werden über mechanische Vorschaltgeräte eingeschaltet, die außerhalb des Keimgeräts über dem Deckel angebracht sind (der Schaltplan für den elektrischen Anschluss lässt sich leicht bei Google finden). Die Wärme für die Keimung der Samen und das anschließende Wachstum der Pflanzen wird von den drei Leuchtstoffröhren geliefert, die im eingeschalteten Zustand und bei geschlossenem Keimsystem die Temperatur auf bis zu 28/30 Grad Celsius erhöhen können. Die Leuchtstoffröhren werden über eine Zeitschaltuhr gesteuert, die sie gezielt für 13 Stunden Licht und 11 Stunden Dunkelheit ein- und ausschaltet. Während der Abschaltphase folgt die Innentemperatur des Keimgeräts der Außentemperatur der Umgebung, in der sich das Gerät befindet, normalerweise um die 14 Grad. Um die Innentemperatur zu regulieren, habe ich in die beiden Seitenwände Löcher gebohrt, die je nach Temperatur, die mit einem einfachen digitalen Thermometer gemessen wird, geöffnet oder geschlossen werden können.