Meine hinterhältige Krankheit / Bericht

  • Hallo Siegfried, sehr schön über die positive Entwicklung zu lesen. Das freut mich sehr!

    Tanke Sonne, wenn es geht und unterstütze dein Immunsystem, denn nichts und niemand kämpft für einen so hart wie der eigene Körper.

    Mach langsam, pass auf Dich auf!


    Die besten Wünsche

    Stefania

  • Danke für das Mitgefühl und die guten Wünsche.

    Aufgeben ist keine Option!


    Was ich in den letzten Tagen wieder gesehen habe, relativiert meine eigene Krankheit.

    Unsere Nachbarin (wir habe mit allen Nachbarn ein gutes Verhältnis), gerade mal 57 Jahre hatte einige körperliche Zusammenbrüche.

    Das passierte kurz nachdem sie ihre Mutter bestattet hat. Sanitäter und Notarzt tippten auf psychische Ursachen und rieten ihr, sich auszuruhen.

    Auch die Ambulanz im KKH gab ihr den gleichen Rat. Beim dritten mal brachte der Rettungsdienst sie in eine psycho-somatische Klinik.

    Die machten ein CT und stellten 4 Tumore im Gehirn und 2 in der Lunge fest. Sieht gar nicht gut aus.


    Wenn ich so was höre, sehe ich meine eigene Krankheit in einem anderen Licht.

    Es erinnert mich an meine Mutter, die sagte sinngemäß: "schau nicht auf andere, denen es besser geht und werde nicht neidisch".

  • zwischenzeitlich ging es mir relativ gut.

    Montag vor 2 Wochen aber wachte ich morgens mit leichten Schmerzen im Abdomen auf.

    Wurde im Laufe des Tages immer schlimmer.

    Konnte nichts mehr essen, das kam postwendend wieder hoch.

    Hatte ich schon ewig nicht mehr.

    Sind am späten Abend ins urologosche Krankenhaus gefahren.

    wurde untersucht, Ultraschall etc. nichts gefunden.

    Auch Blutuntersuchung war ohne Befund.

    Also wieder nach Hause.

    Dienstag bekam ich dann Fieber bis 39,5° und Schüttelfrost.

    Beides hatte ich zuletzt Mitte der 90er Jahre

    Donnerstag zur Hausärztin.

    Blasenentzündung konnte nicht sein, habe ja keine mehr

    Die stellte im Urin einen stark erhöhten Nitritgehalt auf.

    Das deutet wohl auf eine Entzündung.

    Ab Freitag habe ich dann Antibiotika genommen.

    War aber an dem Tag schon beschwerdefrei. Habe die Antibiotika aber bis zum Ende genommen.

    Mittlerweile geht es mir wieder gut.

  • Vor einigen Wochen wachte ich mit leichten Schmerzen im Bauch auf.

    Die Schmerzen wurden im Laufe des Tages schlimmer.

    Wir sind dann ins KKH gefahren, wo ich auch operiert wurde.

    Ultraschall und Blutuntersuchung ergab nichts.

    Also wieder nach Hause.

    Am nächsten Tag bekam ich Fieber bis 39.5° und immer wieder Schüttelfrost.

    Das letzte Mal hatte ich das vor etwa 30 Jahren wegen einer Blasenentzündung.

    Meine aufgesuchte Hausärztin fand im Urin zu hohe Nitritwerte, was ihrer Meinung auf eine Entzündung deutete.

    Verschrieb mir Antibiotika.

    Bevor ich die nahm, verschwanden die Symptome.

    Die Antibiotika habe ich trotzdem komplett genommen.

    Vor ein paar Tagen fing meine Nase an zu laufen.

    Das ging dann bis gestern, jetzt wieder gut.

    Freue mich über das schöne Wetter und halte mich viel im Freiland auf.

  • Hallo,

    mal zwischendurch:

    es geht mir relativ gut, bin viel im Garten unterwegs, habe schon eine Menge geschafft.

    Leider ist meine Schwiegermutter vor ein paar Wochen mit 88 verstorben.

    Da gibt es eine Menge zu tun, meine Frau braucht volle Unterstützung von mir.

  • Werde dieses Jahr wieder nicht nach Regensburg kommen können.

    Kann die lange Strecke nicht fahren.

    Vor kurzem waren wir meine Schwester besuchen (ca. 35KM, gute halbe Stunde Fahrt)

    Nach 30 Minuten fallen mir die Augen zu. Sitze ich am Computer, geht es mir ähnlich.

    Nur wenn ich mich bewege, z.B. im Garten, habe ich viel mehr Ausdauer.

    Eine Strecke von 500 KM ist für mich ausgeschlossen.

    Mit dem Zug geht ebenfalls nicht, habe zu viel Zeugs mitzuschleppen.

    Außerdem muss ich manchmal 2 * am Tag meinen Stomabeutel wechseln, das kann ich nicht überall machen.....

  • vor einigen Tagen hatte ich CT und MRT.

    hier wurde ein 22mm großes suspektes Objekt an meiner linken Niere entdeckt.

    Was das ist, ist noch nicht bekannt.

    Mein Urologe war dafür, das operativ entfernen zu lassen, dann weiß man es genau.

    OP ist am Mittwoch.

    Wer mag, kann mir gerne die Daumen drücken.

    Wird schon alles gut gehen.